ATN Tierpsychologie Absolvent - Tierpsychologie Ausbildung - ATN Akademie für Tiernaturheilkunde ATN Hundeverhaltensberatung Absolvent - Hundeverhaltensberatung Ausbildung - ATN Akademie für Tiernaturheilkunde

 

Definition des Hundeverhaltenstherapeuten/Berater der
Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN-CH):

Der Hundeverhaltenstherapeut/Berater beschäftigt sich mit gegenwärtigem Problemverhalten, seinen Auslösern, Begleitumständen und Funktionen, ohne jedoch die Analyse der Problementstehung ausser Acht zu lassen. Dabei achtet er auf den Einfluss der Bezugspersonen auf das Verhalten des Hundes. Es wird definiert, was emotionale Zustände, psychosomatische Erkrankungen und echte Verhaltensstörungen sind und wie sie von unerwünschtem Verhalten abzugrenzen sind.  Man geht in der Verhaltenstherapie davon aus, dass Verhaltensauffälligkeiten beim Hund auf erlernte Fehleinstellung oder emotionalen Zuständen  beruhen, die durch Instrumente der Verhaltenstherapie, Veränderungen der Umweltbedingungen oder Interaktionen unter Berücksichtigung der genetischen Anlage in gewünschtem Umfang verändert werden können.

Entscheidende Qualität eines Hundeverhaltenstherapeuten ist die kompetente Beratung und Hilfestellung des Tierbesitzers hinsichtlich der Umsetzung eines individuellen Therapieplanes, der im Detail von dem Hundeverhaltenstherapeuten/Beraters ausgearbeitet wird und laufend an die Fortschritte bei der Lösung des Verhaltensproblems und an die Entwicklung der Beziehung zwischen Hund und Mensch angepasst wird.

Begriffsdefinitionen
Da man Verhaltenstherapie von Verhaltensberatung unterscheidet, ist es sinnvoll, diese Begriffe zu erklären.
 
Gegenstand der Tierverhaltenstherapie  sind verhaltenstherapeutische Maßnahmen zur Änderung des gesundheitsschädigenden Verhaltens.  
Beispiel: Trichopillomanie, Leck-Zwang, Automutilation, Angst/Phobie, somatisiertes Stress-Syndrom, Koprophagie, Anorexie, Antriebslosigkeit mit Somatisierung u.a.
 
Gegenstand der Tierverhaltensberatung  ist die Verhaltensmodifikation von unerwünschten Verhaltensweisen, die bei Tieren meistens keine Relevanz für die Gesundheit darstellen, oft nur für die Halter unerwünscht sind, soziale Konflikte verursachen oder Interaktionen mit der Umwelt zum Problem werden lassen.
Beispiele: Betteln am Tisch, Jagdverhalten, zerstörerisches Verhalten bei Alleinsein, Probleme bei Leinenführigkeit, Streunen, Ungehorsam usw.
 
Es gibt Bereiche, wo ein Verhalten je nach Intensität und Somatisierungsgrad fließend zwischen unerwünscht bis zu störend und krank machend einzuordnen ist und unterschiedliche Maßnahmen benötigt. Dies zeigt, dass jegliche Klassifizierung nur in gewissem Rahmen logisch und nachvollziehbar ist, aber auch, dass der Hundeverhaltenstherapeut ein breiteres Spektrum von Verhaltensstörungen abdecken kann.

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